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Ihr Lieben,

auch in diesem Jahr soll es Dienstags hier immer eine Buchvorstellung geben. Heute möchte ich euch Die Phantasie der Schildkröte von Judith Pinnow vorstellen.

Edith, die Protagonistin, ist Mitte vierzig, Single, lebt in Köln und arbeitet als Versicherungsangestellte. Sie lebt in ihrer ganz eigenen Welt mitsamt einer Vielzahl von Routinen, die ihr die Bewältigung des Alltags erleichtern. Diese selbstgewählten Strukturen sind für sie enorm wichtig.

Eines Tages bleibt sie gemeinsam mit einem zehnjährigen Mädchen im Fahrstuhl stecken. Dieses Mädchen wird ihr Leben auf den Kopf stellen. Schneewittchen, wie sie sich nennt, stellt Edith Aufgaben, die diese erfüllen soll. Durch dieses Spiel, welches die Kleine mit Edith spielt, kommen sich die Beiden nicht nur näher, sondern Edith öffnet sich auch immer mehr der Welt, findet Kontakte und sogar ihren Großvater. Ihr gelingt es dadurch ihre teilweise zwanghaften Routinen aufzubrechen und Ängste zu überwinden.

Alles beginnt mit einer ganz einfachen Aufgabe: „Du musst nur jemanden in der Bahn ansprechen, sonst nichts!“ (S.16), doch es folgen in den kommenden Wochen weitaus schwierigere Aufgaben, die Edith dennoch alle bravourös löst. Der Roman endet, ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, dennoch überraschend und regt zum Nachdenken an.

Es ist das erste Buch, welches ich von Judith Pinnow gelesen habe. Die 1973 geborene Autorin leben mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der nähe von Köln und schreibt ihre Geschichten in einem Bauwagen im Garten. Aktuell schreibt sie an ihrem vierten Buch.

Die Phantasie der Schildkröte (Affiliate-Link*) hat mir von der Grundidee gut gefallen, sonst hätte ich das Buch ja schließlich gar nicht lesen wollen. Ich habe im September mit dem Buch begonnen und es dennoch jetzt vor kurzem erst beendet. Was will ich damit sagen? Nun, ich hatte das Gefühl, dass sich die Story ganz schön zog. Mir persönlich war es zwischendrin einfach zu langatmig und ich glaube man hätte die Geschichte auch in rund 100 Seiten weniger erzählen können. Ich musste mich also etwas überwinden, um weiterzulesen, doch dies hat sich gelohnt, denn gerade die letzten 100 Seiten habe ich verschlungen.

Eine abschließende Buchbewertung fällt mir deshalb dieses Mal gar nicht so leicht. Ich halte Die Phantasie der Schildkröte (Affiliate-Link*) durchaus für lesenswert, gerade auf Grund des doch überraschenden Endes. Dennoch wird es sicher nicht zu den Büchern gehören, die ich 2018 zu meinen Top-Favoriten zählen werde. Judith Pinnows Roman Die Phantasie der Schildkröte erhält von mir deshalb die Schulnote 2-.

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