5. Februar 2019 Sylvi 0Comment

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Ihr Lieben,

wenn ich euch von diesem Buch erzähle, verzeiht mir, wenn ich aus den Lobreden nicht mehr herauskomme, aber der erste Teil von Brigitte Riebes Triologie „Die Schwestern vom Ku‘damm“ ist einfach großartig, fesselnd und absolut lesenswert.

Die Schwestern vom Ku‘damm

Berlin, Mai 1945: Der Krieg ist zu Ende. In einem Kellerversteck harrt eine Gruppe Frauen aus. Darunter auch die Thalheim-Schwestern. Vor dem Krieg ging es der Familie gut, denn der Vater war Teilhaber am renommierten Kaufhaus Thalheim & Weißgerber. Dann kamen die Kriegsjahre und nun stehen die Frauen der Familie vor den Trümmern des einstigen Lebenswerks des Vaters Friedrich Thalheim. Als letztes Aufgebot des Volkssturms musste auch er Berlin noch verteidigen. Nun ist der Krieg zu Ende, doch der Vater immer noch nicht wieder da. Die Schwestern sind auf sich allein gestellt und Rike, die Älteste, übernimmt die Verantwortung für Silvie und die jüngste Schwester Florentine, die aus der zweiten Ehe des Vaters mit Claire stammt. Auch Claire ist bei Ihnen und die vier versuchen sich gemeinsam durch die schweren Nachkriegsjahre zu kämpfen. Zuerst als Trümmerfrauen, später dann mit Lumpenmode und einem kleinen Laden. Der langfristige Plan eines Neubaus des Kaufhaus Thalheim ist all ihren Köpfen, doch dafür muss die Zeit reif sein. Der Vater kommt mit Hilfe des Onkels aus der Gefangenschaft frei, Silvie und Rike verlieben sich, treffen alte Bekannte wieder und das Erbe des Opas ist nicht nur materieller Natur sondern enthält auch noch ein Geheimnis, was Rike lange Zeit für sich behält.

Die Schwestern sprühen vor Ideen und Tatendrang und werden dennoch immer wieder ausgebremst. Die Zeit ist noch nicht reif für ein neues Kaufhaus Thalheim. Hunger, Kälte und die generell knappen Ressourcen sind die drängenden Probleme. Die Familie muss kämpfen, um zu überleben.

Auf über 400 Seiten nimmt uns Brigitte Riebe mit in die Zeit des Aufbaus. Wir begleiten die Thalheim-Schwestern zwischen 1945 und 1951. Sechs Jahre, die für die Schwestern manchmal aussichtslos erscheinen mögen, aber sie dennoch Stück für Stück voranbringen.

Brigitte Riebe ist mit „Die Schwestern vom Ku’damm“ – Jahre des Aufbaus, erschienen bei Wunderlich, ein wunderbares Werk gelungen. Ich habe das Buch bis zur letzten Seite verschlungen.  Jahre des Aufbaus ist der erste Teil einer Triologie über die Thalheim-Schwestern und genau dies war mein einziger Trost, nachdem ich dieses unglaublich tolle Buch zu Ende gelesen hatte. Im Sommer wird der zweite Band erscheinen und im Frühling 2020 dann der Dritte. Dieser Roman ist unglaublich lesenswert und ich hoffe, dass die Geschichte zudem eines Tages verfilmt wird. Es gibt nicht viele Bücher, die ich mir auch als Film gut vorstellen könnte, doch Die Schwestern von Ku’damm durchaus. Das Buch erhält von mir die Schulnote 1+++.  Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung.


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Bis Bald

Eure

Sylvi

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