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Ihr Lieben,

es ist wieder Dienstag und damit Zeit für eine Buchvorstellung. Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel (Affiliate-Link*) erschien Anfang des Jahres bei Harper Collins. Es ist eines der letzten Bücher, die nach der Leipziger Buchmesse auf meiner Leseliste standen und war ein Buch, worauf ich mich total gefreut habe. Der Klappentext klang ansprechend und ich war sehr gespannt auf diesen Roman.

Wir schreiben das Jahr 1919. Im Hinterhof des ehrenwerten Hotel du Barry wird ein Baby an der Wäscheleine gefunden. Doch wer ist die Mutter? Bevor diese Frage geklärt werden kann, entscheiden sich die Angestellten des Hotels sich zunächst persönlich um das Baby zu kümmern. Bald schon wird Daniel du Barry, der Hotelbesitzer, darauf aufmerksam.

Daniel du Barry ist reich aber nicht herzlos und entscheidet sich dazu das Kind zu adoptieren. Cat, eigentlich Caterina Anastasia Lucinda du Barry, wächst fortan wohl situiert auf, aber dennoch innerhalb der veruchten und problembeladenen Verhältnisse  innerhalb des Hotels. So leidet Daniel du Barry beispielsweise an psychischen Belastungen und führt eine Scheinehe mit Edwina, der Zwillingsschwester seines verstorbenen Freundes, um seine Homosexualität zu verbergen. Auch Mary, die Sekretärin von Daniel und Vertraute von Cat, führt eine lose Beziehung mit Sean, einem Gigolo, der es sich zur Aufgabe gemacht die reichen und dennoch oft einsamen Damen Londons zu verwöhnen.

 

All dies bleibt Cat nicht verborgen, denn sie ist bereits als Kind ein sehr aufgewecktes Mädchen. Cat wächst innerhalb dieser frivol-mysteriösen Atmosphäre zu einer klugen jungen Dame heran, die künstlerisch sehr talentiert ist. Umso älter sie wird, umso mehr wünscht sie sich ihre Mutter zu finden. Doch dann stirbt erst Michael, der Lebensgefährte von Daniel und dann Daniel selbst. Hängen die beiden Tode miteinander zusammen und waren es einfach unglückliche Umstände?

Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel (Affiliate-Link*) ist von der Idee her sehr gut, allerdings wurde diese eher mangelhaft umgesetzt. Die Machenschaften im Hotel sind ziemlich verstrickt und der rote Faden schwer zu finden, da die Nebenhandlungen viel Raum einnehmen. Zudem ist die Geschichte insgesamt sehr skurril.

Der Verlag ordnet das Buch als Roman ein, doch eigentlich lässt sich diese Geschichte schwer einordnen, denn was als Roman beginnt, wird zum Krimi und endet als Drama.

Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel (Affiliate-Link*) hat mich nicht überzeugt. Aus all den Handlungen, die hier zusammenlaufen, hätten locker drei Bücher unterschiedlicher Genre entstehen können. Die Geschichte war mir zu verworren und teilweise einfach schlecht erzählt.

Daher gebe ich Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel (Affiliate-Link*) die Schulnote 4.

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Eure Sylvi
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