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Berufsbegleitend studieren

29. September 2021 Sylvi 0Comment

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Ihr Lieben,

vor gut 3,5 Jahren traf ich die Entscheidung, nochmal alles auf Anfang zu drehen. Ich war Anfang 30, hatte ein abgeschlossenes Studium, zwei Kinder und war selbständig.

Doch als Lehrer arbeiten, weiter selbstständig tätig sein oder doch was ganz anderes?

Ich habe mir die Entscheidung damals nicht leicht gemacht. Rund ein halbes Jahr habe ich mich damit beschäftigt, was ich machen möchte und mich schlussendlich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden.

Schaff ich das? Wie bekomme ich dies mit der Familie unter einen Hut? Das waren Fragen, die mich beschäftigten, aber schließlich entschied mich dennoch diesen Weg zu gehen.

Nun sind drei Jahre rum und letzte Woche habe ich das Studium abgeschlossen. Das war nicht immer einfach, bedeutete viel Organisation, kostete Kraft und war dennoch so bereichernd für mich persönlich.

Fast jeden Samstag saß ich acht Stunden vor dem Computer, dazu Hausarbeiten und Klausuren.

Die Klausuren waren immer sehr heftig. In zwei Stunden rund 15 umfangreiche Fragen aus drei Studienbereichen. Da muss man auf den Punkt vorbereitet sein und höchst konzentriert.
Ein stetiger Studienbegleiter war deshalb Dextro Energy. Wenn die Konzentration nachließ, war dies mein kleiner Helfer in Not.

Jetzt, nachdem ich das Studium abgeschlossen habe, möchte ich all jenen Mut machen, die überlegen noch einmal einen neuen Weg einzuschlagen und habe gleich noch ein paar Tipps für euch…

 

5 Tipps für ein berufsbegleitendes Studium

1. Nimm dir genug Zeit für die Wahl des Studiengangs und überstürze nichts.

Was passt zu dir? Was macht dir Freude? Wo willst du beruflich hin? Das sind Fragen, die du dir stellen solltest.

2. Informiere dich über mögliche Hochschulen.

Welche Hochschulen bieten deinen Wunschstudiengang an? Wie hoch sind die Studiengebühren? Wie hoch ist der Workload? Wie gliedert sich das Studium? Welche und wieviele Leistungsnachweise sind zu erbringen? Kennst du jemanden, der dir eine Hochschule empfehlen kann?

3. Bau dir einen gutes Netzwerk auf.

Ein Studium kostet Zeit. Neben Beruf und Familie ist es schon eine Herausforderung. Daher ist es ganz wichtig, dass man sich ein Netzwerk auf allen Ebenen aufbaut. Wer kann bei der Kinderbetreuung unterstützen? Mit wem kannst du dich über die Studieninhalte austauschen? Wer kann dich dabei unterstützen Theorie-Praxis-Bezüge herzustellen? Mit wem kannst gut lernen?

4. Organisation ist alles!

Ein gutes Zeitmanagement ist das A und O.  Am Besten machst du dir einen Wochenplan. Wann hast du ruhige Zeiten zum Lernen oder zum Schreiben einer Hausarbeit? Mach dir einen Prüfungsplan und fange rechtzeitig mit dem Lernen an. Gerade mit Kindern kann immer mal was dazwischen kommen. Damit dich solche unvorhergesehenen Situation nicht in zeitliche Bedrängnis bringen, ist es wichtig, dass man solche miteinplant.

5. Mach mal Pause!

Und zum Schluss: Auch Pausen sind wichtig, sonst lässt sich die Doppelbelastung nicht auf Dauer durchhalten. Und da so ein Studium schon drei bis vier Jahre in Anspruch nimmt, ist es wichtig auch etwas zum Ausgleich zu haben und ab und an alle Fünfe gerade sein zu lassen.

Ich habe es nicht bereut. Auch wenn es eine anstrengende Zeit war, habe ich auch ganz viel für mich mitgenommen.

Bis Bald

Sylvi

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