25. April 2020 Sylvi 0Comment

Werbung (unbeauftragt) / Rezensionsexemplare

Ihr Lieben,

das Kinder sich schon früh für ihren Körper, aber auch für das andere Geschlecht interessieren, ist ganz normal. Woher kommen die Babys? Warum sehe ich anders aus als du? Die Entdeckung der eigenen Sexualität ist etwas ganz normales. Damit verbunden ist es aber wichtig Kindern bewusst zu machen, dass sie selbst über ihren Körper bestimmen und sie darin zu bestärken ihre persönlichen Grenzen wahrzunehmen und diese gegenüber anderen auch zu vertreten.

Heute möchte ich euch zwei Bücher zu diesem Thema vorstellen.

Warum die Menschen einen Nabel haben von Karen Meffert

In “Warum die Menschen einen Nabel haben” fliegt der Papagei Lori in seine Heimat und lernt dort Tukan kennen. Tukan wird neugierig, als er hört, dass Lori bei den Menschen gelebt hat und stellt ihm deshalb eine Frage, die ihn schon lange bewegt. “Warum haben die Menschen ein kleines Loch auf dem Bauch?” Ausgerechnet diese Frage kann Lori nicht beantworten, aber er verspricht es herauszufinden. Und so bringt Tukan den Papagei zu einem kleinen Dorf. Dort lernt er Piru und Tivu, einen Jungen und ein Mädchen, kennen und sie werden Freunde. Er begleitet sie über Jahre, sieht, wie sie wachsen und sich auch körperlich verändern. Später verlieben sich Piru und Tivu, heiraten und Tivu wird schwanger. Ob er jetzt bald das Rätsel, um den meschlichen Nabel entschlüsseln wird? Als das Baby geboren wird, versteht Lori endlich, wie die Menschen zu ihren Nabel kommen und berichtet natürlich nun auch dem Tukan von seiner Entdeckung.

„Warum die Menschen einen Nabel haben“ von Karen Meffert ist im aracari-Verlag erschienen, die Illustrationen stammen aus der Feder von Barbara Connell. Es ist ein wunderbar unaufdringliches Aufklärungsbuch, welches den Kindern behutsam hilft eines der größten Wunder zu erklären: das der Zeugung und Geburt.

Wir können was, was ihr nicht könnt! von Ursula Enders

Luzie hat ihre Freunde eingeladen. Gemeinsam wollen sie heute zum ersten Mal eine ganze Nacht im Zelt schlafen. Die Kinder spielen, spritzen sich mit Wasser nass und die Mädchen spielen mit Puppen. Später wollen auch die Jungs mitspielen. Pepe will auch mal Mutter sein, denn er findet es schön Mutter zu spielen. Sie vergleichen die Babypuppen und stellen Unterschiede fest, aber ein Poloch haben sie beide. Natürlich müssen die Puppenbabys auch gebadet und gefüttert werden. Ob sie gesund sind? Sie untersuchen die Puppen und dann sich selbst. Pepe zum Beispiel hat Ohrenschmerzen. Und dann kommt plötzlich Kai. Kai ist ein großer Junge und möchte mitspielen. Aber mit Kai Doktor spielen, das wollen die Kinder nicht, schließlich ist er für Doktorspiele schon viel zu groß…

“Wir können was, was ihr nicht könnt!” von Ursula Enders ist bei mebes & noack erschienen. Das Bilderbuch über Zärtlichkeit und Doktorspiele richtet sich an Kinder im Kindergartenalter. Mit dabei ist pädagogisches Begleitmaterial für Mütter, Väter und pädagogische Fachkräfte. Hier finden sich Hilfestellungen, wie mit sexuellen Übergriffen unter Kindern umgegangen werden kann.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Sylvi

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