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Ihr Lieben,

vor kurzem hatte ich Post in meinem Briefkasten. Eine Verlagsvorschau eines Verlages, den ich bisher nicht wirklich wahrgenommen hatte. Heute möchte ich euch zwei der Bücher vorstellen, die im Alibri-Verlag erschienen sind und kann jetzt schon vorwegnehmen, dass beide schon einen Platz unter meinen Buchlieblingen bekommen haben.

Die lange Reise im Fahrstuhl von Isabel Acker und Eva Künzel

In einem Hochhaus wohnen viele Menschen, unterschiedlich im Charakter, unterschiedlich alt und groß und mit den verschiedensten Interessen. Habt ihr euch schon einmal näher mit euren Nachbarn beschäftigt? In diesem Hochhaus beginnt unsere Reise im 20. Stock. Dort wohnt Familie Sahin aus Syrien. Neben Mama Pinar und Papa Aras gehören die Kinder Sema, Ozan und Berfin zu ihrer Familie. Sema studiert, Ozan besucht die Grundschule und Berfin geht in den Kindergarten. Wenn Familie Sahin in den Fahrstuhl steigt, beginnt für sie eine „lange“ Reise. Im 18. Stock steigt Frau Olga Rose, Rentnerin aus Russland, ein und im 17. Stock gleich noch der brasilianische Musiker Paulo Santos mit seinem Hund Max. Und weiter geht es auf dem Weg ins Erdgeschoss mit Thijs van Dorn, Professor für Geschichte, Stefan Vögele, Lokführer und alleinerziehender Papa von Emilia, oder auch Malou Nisama, geboren im Kamerun.

 

Eine bunte, vielfältige Gruppe an Menschen wohnt in diesem Haus. Und in „Die lange Reise im Fahrstuhl“ (Affiliate-Link*) dürfen wir sie alle kennenlernen. Dieses großartig illustrierte Bilderbuch lädt zum Entdecken ein. Zum Entdecken von Menschen, Ländern und Kulturen und zeigt wie vielfältig unsere Gesellschaft ist. Auf jeder Seite wird ganz unaufgeregt im Hintergrund ein bisschen das Herkunftsland desjenigen vorgestellt, der gerade in den Fahrstuhl steigt. „Die lange Reise im Fahrstuhl“ stammt aus der Feder von Isabel Acker, die 1978 in Lichtenstein geboren wurde und Politik Geschichte sowie Jura studiert hat. Die ganz fantastischen Illustrationen stammen von Eva Künzel, die Illustration an der Ruhrakademie studierte. Das Buch ist kürzlich im Alibri-Verlag erschienen und eine absolute Empfehlung.

Schokolade und Sahne von Ricardo Cie und mEy!

Ein weiteres Buch, welches sich mit Integration befasst, ist „Schokolade und Sahne“ (Affiliate-Link*) von Ricardo Cie. Im Hafen legt ein Schiff an und Martin ist ganz neugierig, denn Menschen aus aller Welt sind an Board. So auch Upendo, der ein bisschen so aussieht als wäre er aus Schokolade.

Ob er einfach mal probieren soll? Um es zu überprüfen, beisst er einfach mal zu. Der Biss tat Upendo natürlich weh und er zieht schnell seinen Arm weg. Doch dann betrachtet er Martin genauer. Martin sieht aus, als wäre er aus Sahne und er ja auch probiert hatte, will Upendo auch einfach mal probieren. Während sich beide ihre Arme reiben, denken sie sich, dass sie doch ziemlich gleich schmecken (weder nach Schokolade noch nach Sahne) und sich doch sehr ähnlich sind. Dieses Buch hat der venezolanische Autor, Zeichner und Werbefachmann Ricardo Cie geschrieben und es wurde von Mona Steigerwald übersetzt. Die Illustrationen stammen von mEy!, der in einem Herbst geboren wurde und es liebt zu zeichnen und zu unterrichten.

Beide Bücher befassen sich auf ganz wunderbar- kindgerechte Art und Weise mit den Themen kulturelle Vielfalt und Integration und sind deshalb einfach absolut empfehlenswert.

Bis Bald

Eure

Sylvi

Mehr Buchtipps:

Zorilla von Jutta Bücker

Roberta und Henry

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