Sylvi 0Comment

Ihr Lieben,

das klingt jetzt vielleicht sehr pathetisch, aber es ist genau so: Ich möchte, dass auch meine Kinder noch eine schönes Leben auf diesem Planeten haben und keinen Raubbau an unserem Planeten betreiben. Dennoch mache auch nicht alles richtig und kaufe nicht nur Bio… Ich befinde mich seit Jahren auf einem Weg, den ich konsequent verfolge und in dem ich mich immer mehr optimiere. Was bedeutet das? Ich versuche meinen Beitrag zu leisten und das, was ich tue, dann auch konsequent umzusetzen. Ich gehe einen Schritt nach dem anderen, aber perfekt bin ich wahrlich nicht. Daher ist dies eher ein Versuch aufzuzeigen mit welchen kleinen Schritten man beginnen kann… Das was man ändert sollte man bewusst ändern und es muss zur Routine werden. Dann erst ist sichergestellt, dass wir auch in der Lage sind dies langfristig in unseren Lebensrythmus zu integrieren.

Umweltbewusst und nachhaltig leben – Wie geht das für mich

Ich sprach von den kleinen Schritten und bei mir begann dies irgendwann einmal mit dem Stoffbeutel statt der Plastiktüte. Lange bevor der Handel sich zu der Selbstverpflichtung durchrang, dass Plastiktüten nur noch gegen Entgeld an die Kunden abgegeben werden. Ich habe also immer einen Stoffbeutel in meiner Handtasche und schaffe es dadurch zu 90 Prozent auf Plastiktüten beim Einkaufen zu verzichten. Kaufe ich mal mehr versuche ich Papiertaschen zu wählen, sofern diese vorhanden sind.

Doch man kann natürlich so viel mehr machen….

So kaufen wir unsere Getränke hauptsächlich in Glasflaschen. Auch alles andere, was im Glas angeboten wird, kaufe ich in Glasbehältnissen. Apfelmus, Erbsen, Joghurt, Marmelade, Honig, Olivenöl… Bei vielen Produkten hat man die Wahl und ich entscheide mich dann ganz bewusst für das Glas bzw. die Glasflasche. Leider sind es immer noch zu wenige und ich hoffe, dass sich in den nächsten Jahren in diesem Bereich noch mehr tut. Denn am Liebsten hätte ich Lebensmittel, die nicht mit Plastik in Berührung gekommen sind, um einfach auch weniger Mikroplastik aufzunehmen. Dennoch bin ich immer wieder erschrocken, was bei uns an Plastikmüll zusammenkommt und bin beim Einkauf immer wieder auf der Suche nach Alternativen.

umweltbewusst und nachhaltig leben

Auch zu Hause haben wir Plastikbehältnisse und Küchenutensilien nach und nach ersetzt. Siebe und Schüsseln sind jetzt aus Edelstahl oder Porzellan.

Frischhaltefolie und Alufolie gibt es bei uns nicht mehr. Wir decken Lebensmittel mit Deckeln ab oder stellen einen kleinen Teller darauf. Beim Kauf von Backpapier achte ich darauf, dass dieses nicht mit Silikon bestrichen ist.

Auch Tetra-Paks sind umstritten, aber leider können wir nicht komplett darauf verzichten, denn lactosefreie Milch habe ich bisher nicht in Glasflaschen gefunden.

Beim Kauf von frischen Produkten bevorzuge ich den Weg in den Bioladen. Hier kommen viele Produkte direkt vom Bauern und werden frisch angeliefert. Brot kaufe ich beim regionalen Bäcker und kann so auch auf Plastik verzichten. Generell ist es mir beim Kauf von Lebensmitteln zudem wichtig möglichst saisonal und regional zu kaufen. Heißt Erdbeeren aus Spanien müssen einfach nicht sein, darauf kann ich gut verzichten. Natürlich gelingt es mir nicht komplett, gerade im Winter ist das einfach schwierig, wenn man nur an Obst denkt.

Obst, Gemüse, Eier und Fleisch und Wurst kaufen wir fast ausschließlich in Bioqualität oder wenigstens regional.

Ich kaufe sehr wenige verarbeitete Produkte, denn es ist uns wichtig unseren Palmölkonsum so gering wie möglich zu halten. Das ist gerade im Bereich Süßwaren mittlerweile sehr schwierig, auch wenn man zudem noch darauf achtet, dass es möglichst in wenig Plastik verpackt ist, aber es gibt Möglichkeiten. Statt des berühmten Schokoaufstrichs setzen wir auf Alternativen und auch Schokolade und Co. gibt es frei von Palmöl.

Bei Kinderkleidung setze ich auf SecondHand oder versuche Fastfashion-Käufe zu vermeiden. Das gelingt uns natürlich nicht in Gänze, aber es hilft schon, wenn man sich fragt: Brauch ich das wirklich? Muss das jetzt sein? Gibt es eventuell eine Alternative?

Bei meiner Kleidung achte ich auf die Materialien und gönne mir lieber ab und an etwas hochwertigeres, wovon ich dann länger etwas habe – möglichst über Jahre.

Wir haben ein Auto, aber eben nur eins und nicht zwei. Ich lege fast alle Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück oder gehe zu Fuß. Muss ich mal schnell irgendwo hin, nutze ich einen Fahrservice, der nur Elekroautos im Einsatz hat.

Beim Spielzeug der Kinder ohne Plastik auszukommen ist fast unmöglich… Aber wir kaufen gerne Holzspielwaren, kaufen vieles aus zweiter Hand und überlegen bei vielen Spielwaren, ob unsere Kinder die wirklich brauchen bzw. lange bespielen… Dennoch haben wir die farbenfrohen Kunststoffbausteine, einen Schminkkopf oder ähnliches… Auch hier hilft es einfach sich zu fragen, ob es nicht Alternativen geben könnte.

Das sind so im Großen und Ganzen die Dinge, die wir in den letzten Jahren nach und nach in unseren Alltag integriert haben. Sie sind zur Routine geworden und mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Wenn man einmal anfängt sich damit zu beschäftigen, wie man seinen Beitrag leisten könnte, um umweltbewusster und nachhhaltiger zu leben, kommt vieles nach und nach von selbst. Man muss nur anfangen.

Mein nächstes Projekt ist es unsere Kosmetikprodukte und Putzmittel genauer unter die Lupe zu nehmen und nach Alternativen Ausschau zu halten. Wir nutzen bereits Seifenstücke für die Körperpflege, aber viele Cremes o.ä. können sicher noch ausgetauscht werden.

Es ist ein Prozess, aber wenn wir alle unseren Beitrag leisten würden, wäre auch der Handel gezwungen Alternativen anzubieten. Einige Unternehmen haben bereits angefangen umzudenken, aber leider sind es immer noch zu wenige.

Habt ihr noch Tipps für mich?

Ich freu mich auf den Austausch mit euch!

Eure

Sylvi

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