5. August 2018 Sylvi 0Comment

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Ihr Lieben,

das Leben geht nicht immer geradeaus. Der eigene Plan geht nicht immer zu 100 Prozent auf und man muss Rückschläge und Umwege in Kauf nehmen. Manchmal heißt das auch, dass man völlig neu planen muss und vor ganz neuen Herausforderungen steht. Ich bin es gewohnt, dass sich in unserem Leben immer mal wieder Dinge kurzfristig verändern. So ist das eben mit einem Soldaten als Mann. Wie sagt mein Mann immer so treffend: „Nichts ist so beständig wie die Änderung“. Doch an manchen Ereignissen habe auch ich lange zu knabbern. Es gibt Dinge, die trage ich nicht unbedingt nach außen, auch wenn es sicher manchmal besser wäre darüber zu sprechen. Ereignisse, die ich versuche nur für mich zu verarbeiten und dann doch merke, wie schwer das doch eigentlich ist. Der Lungenzusammenbruch von meinem Mann im März, der dritte in 4,5 Jahren, ist zum Beispiel so ein Ereignis. Dieses Mal hat es mich besonders hart getroffen, hatte ich doch den letzten grad so für mich überwunden. Das sind auch Situationen in denen man nach dem „Was wäre, wenn..“ fragt und sich Gedanken macht, die man sich eigentlich schon früher hätte machen sollen.

Im März war der Lungenzusammenbruch… Jetzt haben wir August und der Mann ist immer noch nicht wieder arbeitsfähig. Es sind fast 5 Monate vergangen, die uns echt finanziell in Bedrängnis hätten bringen können, wenn er nicht Beamter wäre. Nach 6 Wochen Lohnfortzahlung Krankengeld zu beziehen, wäre auf lange Sicht gesehen finanziell nicht stemmbar gewesen. Und was machst du erst, wenn es heißt, dass du komplett berufsunfähig bist? Mein Mann ist ganz gut abgesichert, aber ich muss da auf jeden Fall noch etwas tun. Bisher war ich Hausfrau und Bloggerin, jetzt arbeite ich im Kindergarten. Die Belastungsfaktoren unter denen Erzieher heutzutage leiden sind gemeinhin bekannt: Große Gruppen, Lautstärke, körperliche Belastungen…

Bisher habe ich mich nie wirklich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Man sagt sich immer: Ich bin jung, was soll schon passieren! Durch meinen Mann habe ich aber gesehen, wie schnell es doch gehen kann. Da stehst du Sonntags auf und planst eigentlich einen tollen Sonntagsausflug, doch stattdessen fährst du in die Klinik, weil du ein ungutes Gefühl hast, was sich dann leider auch bestätigt. 5 Monate später ist er auf dem Weg der Besserung, aber diese Zeit hat mich ins Grübeln gebracht. Nicht nur, dass ich psychisch damit ziemlich zu kämpfen habe, auch was meine eigene Absicherung betrifft, muss ich mich unbedingt informieren. Ich habe jetzt einiges dazu im Netz gelesen und finde die Ratgeberseite von CosmosDirekt sehr gut, denn hier findet man viele nützliche Informationen auf einem Blick. Und, was ich mich besonders überrascht hat ist, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung gar nicht teuer ist. Mit wenig finanziellem Aufwand lässt sich das Risiko der Berufsunfähigkeit absichern und deshalb werde ich mich mit diesem Thema in den nächsten Tagen noch einmal ausführlicher beschäftigen.

Das Leben läuft eben nicht immer nach Plan… Wir gehen Umwege, müssen uns neu orientieren und stehen immer wieder vor neuen Herausforderungen. Gerade dann, wenn uns gesundheitliche Sorgen plagen, ist es wichtig zu wissen, dass man finanziell abgesichert ist.

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