Sylvi 5Comment

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Ihr Lieben,

es ist jüdische Woche in Leipzig und über 100 Veranstaltungen warten auf Interessierte. Ich möchte dies zum Anlass nehmen, um euch endlich Die moderne jüdische Küche von Leah Koenig (Affiliate-Link*) vorzustellen.

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Dieses Buch ist auch so ein Buchmessenfund gewesen und hat mich gleich begeistert. Ich erinnere mich noch gut an die Situation auf der Buchmesse. Es war der dritte Buchmessentag und eigentlich glaubte ich schon längst alles gesehen zu haben ( was für ein Irrglaube, ;-)). Eine Freundin von mir war auch mit und verweilte kurz an dem Stand vom Verlagshaus Jacoby & Stuart. Eine andere Besucherin hatte dieses Kochbuch dort in der Hand und während sie so darin blätterte, schaute ich ihr eine Weile über die Schulter. Da es das einzige Exemplar am Stand war, saß ich irgendwann direkt neben ihr und wir blätterten gemeinsam durch das Buch und tauschten uns über die Rezepte aus. Ein schöner Moment, ein Buchmoment, ein Moment, den ich immer mit diesem Buch verbinden werde.

Doch ich will euch ja gar nicht von meiner Gefühlslage oder diesem Moment erzählen, sondern euch eigntlich das Buch näher vorstellen. Leah König ist Amerikanerin jüdischen Glaubens. Sie erzählt, wie es ihr als Kind oder Teenager nie in den Sinn kam ihre Mutter nach den Rezepten zu fragen und wie sie erst während ihres Studiums  immer mehr zum Kochen im Allgemeinen und zur jüdischen Küche im Besonderen kam. Wie sie es in der Rückschau als gar nicht so verkehrt empfindet die jüdische Küche unvoreingenommen für sich entdeckt zu haben; sich dabei frei zu entfalten und zu improvisieren. Leah König meint, dass die jüdische Küche die Tendenz dazu hätte, Traditionen festzuhalten, aber wir leben nun mal im 21. Jahrhundert und die jüdische Küche müsse sich weiterentwickeln, um althergebrachte Gerichte der nächsten Generation zugänglich zu machen. Dabei müsse es Spielräume für Experimente und persönliche Vorlieben geben. Dies habe ich gleich mal beherzigt, als ich den Israelischen Wassermelonensalat ausprobierte.

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Im Rezept von Leah König verwendet sie Kürbiskerne. Da ich diese nicht so mag, habe ich sie einfach durch Walnüsse ersetzt. Die Rezepte sind leicht verständlich geschrieben, doch was mich besonders begeistert ist diese große Vielfalt mit der das Buch aufwartet. Über 100 jüdische Rezepte, zu jedem Rezept ein paar einführende Worte und zwischendrin immer wieder kleine Einschübe mit Hintergrundinformationen.  Das fand ich einfach unglaublich interessant, es hat mich im Sessel verweilen lassen und mich der jüdischen Küche auf unglaublich vielen Wegen näher gebracht.

Vor allem die Salatkompositionen haben mich begeistert, aber auch die Kuchenrezepte. Ihr wisst ja, dass ich eine Glutenunverträglichkeit habe. Leah König schreibt direkt oben in den Anmerkungen, ob das Rezept gluten- und/oder lactosefrei ist.

Die moderne jüdische Küche von Leah Koenig (Afiliate-Link*) ist ein wirklich tolles Kochbuch, was mich unglaublich inspiriert hat und aus dem ich sicher noch viele Rezepte umsetzen werde.

Es erhält deshalb uneingeschränkt die Schulnote 1.

Eure

Sylvi

* Affiliate-Links: Link zum Amazon-Partnerprogramm
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5 thoughts on “Ein Buch voller Inspirationen: Die moderne jüdische Küche (Leah Koenig)*

    1. Liebe Renate, bei manchen Rezepten schon, aber es gibt auch viele mit recht normalen Zutaten aber in ganz neuen Kombinationen. Gerade das fand ich reizvoll! Wassermelone habe ich zuvor nie herzhaft gegessen… Es schmeckt aber absolut fantastisch!
      Liebe Grüße
      Sylvi

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